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Sibirienhilfe: Schwere Überschwemmungen in Ischim

12.05.2017

Staudamm im westsibirischen Ischim hält dem Frühlingshochwasser nicht stand. Mehr als 500 Menschen werden evakuiert. Es herrscht Ausnahmezustand und Verzweiflung.

Ein Dammbruch hat Teile der russischen Stadt Ischim geflutet.zoom

In diesem Winter schneite es Rekordmengen, deswegen erwarteten die Stadtbewohner in Ischim den Frühling mit Beunruhigung. Und nicht umsonst - am 5. Mai stieg das Wasser im Fluss so schnell, dass der Damm nicht standhielt. Die Privathäuser am Stadtrand wurden überschwemmt und etwa 500 Menschen mussten evakuiert werden.

Es ist noch zu früh, um den Schaden einschätzen zu können. Die Überschwemmungszone ist von der Polizei abgeriegelt und das Hochwasser steht in den Häusern. Für die Betroffenen ist die Überschwemmung eine Katastrophe. Sie haben mit dem Haus nicht nur ihr ganzes Vermögen verloren, auch Fußboden, Öfen, Möbel und Haushaltstechnik werden kaputt sein. Außerdem können sie in diesem Sommer keine Kartoffeln und kein Gemüse im Garten anbauen. Das heißt, im nächsten Winter werden sie hungern.

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500 Menschen mussten evakuiert werden.zoom
Viele Straßen sind überschwemmt und nicht mehr befahrbar.zoom
 
 
 
 
 

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