Gemeinschaft

Leben im Kloster

Schwester Maria Lätitia mit einer Bewohnerin des Altenheim St. Michaelshaus, Minden, bei der Beschäftigungstherapie.zoom

Nicht allein, sondern in Gemeinschaft leben, ist ein Geschenk, aber auch eine Herausforderung. Mitunter kann es mühsam sein, mit Menschen zusammenzuleben, die anders sind als man selbst. Der Glaube an Christus hilft uns, wo menschliche Schwächen und Fehler entzweien. Unsere Verschiedenheit erleben wir dabei als gegenseitige Bereicherung.

Beruflich sind wir in vielfältigen Aufgaben tätig. Beispielsweise der Alten- und Krankenpflege, der Betreuung von sozial Benachteiligten, der Seelsorge oder auch der Hauswirtschaft zur Versorgung der Mitschwestern. Unser sozial-caritativer Sendungsauftrag „Wunden heilen und Seelen retten“ ist dabei für uns richtungsweisend. Wir versuchen zu erkennen, wohin Franziska Schervier uns heute gesandt hätte. So gelingt es uns, die aktuellen Nöte der Menschen im Blick zu behalten und darauf einzugehen.

Unser Apostolat endet für uns nicht mit dem Rentnersein. Schwestern, die nicht mehr in der Tätigkeit sind und in den sogenannten Altenkonventen leben, bringen sich in ehrenamtlichen Aufgaben ein.

Franziskus war das brüderliche Miteinander ein wichtiges Anliegen. Nach diesem Vorbild teilen wir nicht nur unseren Gebets- und Arbeitsalltag miteinander, sondern auch unsere Freizeitgestaltung planen wir gemeinsam. Wir feiern Feste der Freude, aber auch in der Trauer sind wir füreinander da.

 
 
 
 

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