Gemeinschaft

Kontemplative Lebensform

Reliquie der seligen Franziska Schervier im Haus Alverno, Mechernich-Kommernzoom

Unsere Ordensgründerin, Franziska Schervier, verspürte eine große Sehnsucht nach dem beschaulichen Leben. Doch sie erhielt von Gott den Auftrag, sich der sozialen Nöte ihrer Zeit anzunehmen. Im Jahr 1849 gründete sie eine Abteilung für Schwestern, die nach der „gemilderten Regel der hl. Klara“ ein kontemplatives Leben führen wollten. Sie nannte sie Reklusen. Das Wort Reklusen stammt aus dem lateinischen und bedeutet Eingeschlossene. Sie sagte ihnen: "Ihr habt das Amt der Vermittlung zwischen dem Herrn und der tätigen Abteilung", das heißt, den Schwestern, die im sozialen Dienst arbeiten. Im Jahr 2016 wurde der Konvent der Reklusen nach 167 Jahren aufgelöst.

Weiterhin können aber Schwestern, die sich zu einer intensiveren kontemplativen Lebensform berufen fühlen, die Generaloberin um Zulassung zu dieser Lebensform bitten. Nach der Zusage durch diese verspricht die Schwester in einer Gebetsfeier in ihrem Konvent, diese Berufung auf eine bestimmte Zeit oder für immer in Treue zu leben.

Diese Lebensweise zeichnet sich aus durch besondere Liebe zum Gebet, zur Stille und Zurückgezogenheit; durch einen einfachen Lebensstil und durch das Gebet für die Kirche, für unsere Gemeinschaft, für die Welt und in allen empfohlenen Anliegen. 

Die Schwestern nehmen Fragen, Sorgen und Freuden, die Menschen ihnen beispielsweise in unserem Gebetsanliegenbuch anvertrauen, in ihr Gebet auf.

 
 
 
 

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