Projekte

Sibirienhilfe

Schon seit dem Jahr 1995 bitten wir, die Armen-Schwestern vom hl. Franziskus, um finanzielle Unterstützung der Caritasarbeit in Sibirien.

Schwester M. Elisabeth, Ordensschwester unserer Gemeinschaft, hat mit finanzieller und ideeller Unterstützung deutscher Spender und Partnerorganisationen über viele Jahre die Caritasarbeit im postkommunistischen Russland aufgebaut. Sechs Jahre lang hat auch Schwester Maria Ursula, gemeinsam mit Schwestern der Missionarinnen Christi, diesen Aufbau vor Ort unterstützt. Beide Schwestern leben und arbeiten inzwischen wieder in Deutschland, aber die Verbundenheit und der Kontakt zu den Caritasmitarbeitern vor Ort bleibt, und auch die Nöte und Sorgen der Menschen haben wir nach der Rückkehr unserer Schwestern nicht einfach hinter uns gelassen. Die Unterstützung der Caritasarbeit liegt uns weiterhin sehr am Herzen!

Ebenso wie Franziska Schervier zur damaligen Zeit, helfen die Caritasmitarbeiter heute vor Ort Wunden zu heilen und Seelen zu retten. Dazu sind sie weiterhin auf solidarische Hilfe aus dem Ausland angewiesen. Diese können wir nur mit Ihrer Unterstützung leisten.

Sie haben Fragen oder wünschen weitere Informationen? Sprechen Sie uns gerne an!

 

 

Diözesancaritas Westsibirien

In einem Bistum, das der Fläche nach größer ist als Westeuropa, koordiniert und fördert die Diözesancaritas die Entwicklung kirchlicher Sozialarbeit. Wenn auch die katholische Kirche in Sibirien eine Minderheit darstellt, so leistet sie einen bedeutenden Beitrag zur Entwicklung des „sozialen Gewissens“ der Gesellschaft. Sie zeigt auf, wie Menschen in Not effektiv und in Würde geholfen werden kann.

Neben der Diözesancaritas in Novosibirsk gibt es Caritaszentren in den Regionen Altai, Ischim, Kemerovo, Novosibirsk, Omsk, Tomsk und dem Ural. Nachfolgend stellen wir Ihnen einige Tätigkeitsfelder der Caritas vor:

 

Weiterführende Informationen über die Arbeit und Aufgabengebiete der Diözesancaritas Westsibirien finden sie auf der (deutschsprachigen) Internetseite: www.sibcaritas.ruzoom

Familienhilfe - Materielle Not und Überforderung der oft jungen Eltern gehören zum Alltag russischer Familien. Das Leben der Kinder ist geprägt von Armut, Verwahrlosung und Gewalt. Um den Teufelskreis zu durchbrechen und den Kindern ihre Familie zu erhalten, unterstützt die Caritas alleinerziehende Mütter und Familien in ihrer Aufgabe, einen Lebensraum zu schaffen, der eine harmonische Entwicklung ihrer Kinder ermöglicht. Darüber hinaus bieten die Mitarbeiter der Kinder– und Jugendhilfe pädagogische und therapeutische Unterstützung an.

Sorge für alte, kranke und behinderte Menschen und ihre Familien - Die Pflege muss in den meisten Familien von Angehörigen geleistet werden, die davon keine Kenntnis haben. Schulungen in der Hauskrankenpflege und der Verleih von Pflegehilfsmitteln unterstützen die Familien und verbessern die Lebensqualität der Pflegebedürftigen und deren Angehörigen.


Sorge für obdachlose Menschen - Sie leben in den Schächten der Fernheizung, in Zelten oder Bretterbuden und die Gesellschaft begegnet ihnen mit offener Verachtung. Gewalttätige Übergriffe sind keine Seltenheit. Menschliche Achtung und Zuwendung schätzen die Obdachlosen daher beim Besuch der Hilfseinrichtungen ebenso wie eine warme Mahlzeit, Kleidung und medizinische Hilfe.

Hilfe für Suchtkranke und ihre Familien - Suchtprobleme gibt es in fast allen russischen Familien. Rund 30.000 Menschen sterben jährlich an einer Überdosis Heroin und mehr als 40.000 an verunreinigtem Alkohol. Zu den jüngsten Formen ehrenamtlicher Tätigkeit der Caritas gehört die Organisation von Selbsthilfegruppen für Suchtkranke und ihre Familien.

 
 
 

Kontakt

Sibirienhilfe
Elisabethstraße 19
52062 Aachen

+49 (0)241 4789 314
+49 (0)241 4789 312


presse(at)schervier-orden.de


Ansprechpartnerin:
Verena Bauwens

 
 
 

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